Aktuelles

Drive-In-Kirche in Marktsteinach

Heute, am ersten Sonntag im August, stand die Bauwagenkirche am Marktsteinacher See – mit Drive-In-Möglichkeit insbesondere auch für alle Elektroscooter. Zu diesem besonderen Gottesdienst mit Pfarrer Duft am schattigen Seeufer trafen sich die Kirchenbesucher aus Schonungen und auch aus Gochsheim. Und wie konnte es anders sein, Lesung und Predigttext handelten von Jesus, der übers Wasser wandelte und einen Petrus, der bei seinem Versuch, auf den Herrn zuzugehen, in Seenot geriet - Mut und Glaube hatten ihn verlassen. Mit Rückgriff auf die Tatsache, dass auch Märchen immer einen realen Kern besitzen, bezog sich Pfarrer Duft in seiner Predigt parabelartig auf unsere aktuelle Lebenssituation. Bei Unwetter ist es auf jeden Fall gut, im schützenden Boot sitzen zu können. Doch geschieht es immer wieder, dass man die gewohnte, sichere Umgebung verlassen muss und auf unsicheres Terrain gerät. Und wenn dann Scheitern und Untergang drohen, dann hilft uns ein gesundes Vertrauen auf eine Lösungsmöglichkeit und auf Menschen, die helfen und retten wie eben jener Christus. Zusammen mit der Kirchenband stimmte die Gemeinde mit Freude in Lieder wie ‚Er ist hier‘ ein. Nachdenklich stimmten die Schlussworte von Pfarrer Duft. Sie bezogen sich auf den Wochenspruch (Lk 12,48):  Wem viel gegeben wird, bei dem wird man viel suchen. … Kirchenaustritte, ein rückläufiges Kirchensteueraufkommen und eine abnehmende Zahl haupt- und ehrenamtlicher Leistungsträger bei zunehmenden Unterhalts- und Betriebskosten werden zur Schließung kirchlicher Standorte in unserer Region führen.                                                         pl, 02.08.2026

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Ganz Schonungen in der Christuskirche

Seit dem 19. Juli sind bei uns in der Christuskirche unter dem Stichwort „Schonunger Skizzen“ dreißig Tuschezeichnungen von Peter Lindacher zu sehen. Eröffnet wurde diese Ausstellung mit ausgesprochen viel Schonunger Publikum unter den Klängen von DuDett. Pfarrer Duft begrüßte die Gäste, der Künstler selbst steuerte mit viel Sachkunde Details zum lokalhistorischen Hintergrund seiner Bilder bei, so daß man nicht müde wurde zu hören, zu fragen und zu schauen. Doch man darf wiederkommen, denn die Kirche ist in den Sommermonaten an allen Tagen der Woche zugänglich, und es gibt zusätzlich zu den Bildern der Ausstellung immer wieder das eine oder andere Highlight: Gleich eine Woche nach der Vernissage begeisterte z.B. das Zupforchester der Musikschule Schweinfurt mit einem guten Dutzend junger Musiker und Musikerinnen unter der Leitung von Mutter und Tochter Thiergärtner das wiederum zahlreich erschienene Publikum. Unter den Klängen von „Indian Summer“ - passend zum strahlend blauen Himmel und dem anhaltend trockenen und heißen Wetter dieser Tage - strebte das Konzert seinem Schluss- und Höhepunkt zu, bevor man sich in aller Ruhe noch einmal einen Rundgang durch die Ausstellung gönnen konnte. Im Anschluss daran lud Pfarrer Duft zum abendlichen „Ruhepol“-Gottesdienst ein.  Darin bezog er sich noch einmal auf die Bilder von Peter Lindacher, und so wurde aus diesem Wochenende eine besonders schöne, in jeder Hinsicht schlüssige Sache.                                                          wk, 27.07.2026

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Ausstellung "Schonunger Skizzen"

Tuschfederzeichnungen mit Motiven aus der Großgemeinde Schonungen zeigt die Ausstellung der Arbeiten von Peter Lindacher in der Schonunger Christuskirche. Auf seinen Streifzügen durch die Gemeinde spürte der Schonunger insbesondere den Ansichten nach, die das historische Schonungen abbilden. Die Vernissage in der Christuskirche am Sonntag, den 19.7., wurde von der Gruppe DuDett musikalisch begleitet. Zu sehen sind die Bilder täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr. Am Sonntag, den 26.07., findet die Finissage statt. Diese wird um 15.00 Uhr vom Zupforchester der Musikschule Schweinfurt eröffnet und schließt um 18.00 Uhr mit einem Ruhepol-Gottesdienst.                                    pl, 21.07.2026

 

 

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Gottesdienst am Radweg

Beim „Radweg“-Gottesdienst am 05.07. fielen die ersten Regentropfen gleich zu Beginn. Doch unser Pfarrer und die wenigen Besucher, die sich unter den großen Schirmen der Pizzeria Baffetto eingefunden hatten, ließen sich davon nicht abschrecken. Die Geschichte vom Barmherzigen Samariter und „Jesu Rat (!)“ dazu (Lk. 10, 25-37) standen im Mittelpunkt der Überlegungen. Jesus rät dem Pharisäer, einfach dem Nächsten helfend zur Seite zu stehen. Wer aber ist dieser „Nächste“? Und wie geht das? Pfarrer Duft hatte quasi zur Illustration den Rollstuhl seiner Mutter mitgebracht und versuchte, seine Erfahrungen damit zu schildern: So profitiert der an den Rollstuhl Gefesselte vom Knowhow, das die verschiedensten Menschen über Jahrhunderte hinweg in die Entwicklung dieses Hilfsmittels hineingesteckt haben; es bedarf aber auch noch der anderen, die den Rollstuhlfahrer aktuell wahrnehmen, die Rücksicht walten lassen, ja sich ihm zuwenden - und zwar auf Augenhöhe. So können wir jederzeit im gelingenden Miteinander Jesus selbst begegnen. Die Liederauswahl („Jesus wohnt in unsrer Straße“) unterstrich diesen Gedanken noch einmal deutlich.       wk, 05.07.2026

 

 

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Die Bauwagenkirche in Waldsachsen

Trotz der gewaltigen Hitze und trotz gewisser Unklarheiten bezüglich ihres Standorts in Waldsachsen hat die Bauwagenkirche am 28.06. wieder eine beachtliche Zahl von Besuchern angelockt. Der Pfarrer im Einsatz, wir durften im Schatten sitzen, und durch die Baumkronen direkt in den Himmel schauen. Wir durften entspannt dem Gezwitscher der Vögel lauschen, das sich unter die mit Bedacht ausgewählten Lieder und die Klänge unserer kleinen Kirchenband (Andreas und Claudia Duft, Peter Lindacher) mischte. „Kommunikationskunst“ war diesmal das Thema. Als Beispiel diente die Erzählung von einer des Ehebruchs angeklagten Frau, die verurteilt und gesteinigt werden sollte. Auch Jesus sollte das billigen. Jesus aber reagiert nicht. Er schreibt in den Sand… Kein Aufbrausen, keine schnelle Antwort, schon gar nicht das erwartete Urteil. Dann aber der kluge, weil entlarvende Satz: „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.“ (Joh. 8,7) Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Dieser Satz gilt. Auch heute. Auch für uns. Auch in unserem Hier und Jetzt. –Vaterunser, Abendmahl, Dank. Pünktlich zum Schlusssegen fielen die ersten Regentropfen aufs Liedblatt… Man brach auf und darf sich nun den ganzen Sommer über auf weitere Bauwagen-Gottesdienste freuen.   wk, 30.06.2026

 

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Pfingsten heißt bewegt zu werden

Kurz vor Beginn des meteorologischen Sommers, nämlich am Pfingstmontag, waren wir bei durchaus schon hochsommerlichen Temperaturen im Schatten prächtiger Kastanienbäume auf einem Wiesengrundstück in Greßhausen versammelt, um den Saisonbeginn der Bauwagenkirche mitzuerleben. „Pfingsten heißt bewegt zu werden“ hatten Pfarrer Duft und Diakon Andreas Hofer von der katholischen Seite über ihren gemeinsam gestalteten Gottesdienst geschrieben. Und ihre Botschaft lässt sich gut zusammenfassen in den Zeilen eines der dort mit der musikalischen Unterstützung von DuDett und Peter Lindacher gemeinsam gesungenen Lieder: „Gottes Geist befreit zum Leben, kommt, wir reichen uns die Hand (…) Gottes Geist befreit zum Leben, keiner kennt den Weg allein. (…)  Laßt uns Kinder Gottes sein.“ Diesen Impuls wollen wir gern aufgreifen, ihm Gestalt verleihen und so über den Sommer hinweg mitnehmen. Das sich anschließende gemeinsame Weißwurstfrühstück bot willkommenen Anlass zu ersten Schritten in diese Richtung. Allen Helfern und Helferinnen sei Dank!              wk, 26.05.2026

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Start der Bauwagenkirche in die neue Saison

Am 26.04. war es wieder soweit: Die Bauwagenkirche konnte bei idealem Wetter in die neue Saison gehen. Schauplatz: der Spielplatz in Löffelsterz. Musiziert und gesungen haben Pfarrer Duft und seine Frau Claudia, begleitet vom vielfältigen Gezwitscher der Vögel in den umstehenden Bäumen, für den richtigen Rhythmus sorgte Peter Lindacher mit seinem Cajon. Kinder, die mitgekommen waren, durften derweil vergnügt schaukeln – wir befanden uns ja auf einem Spielplatz… An dieses Schaukeln knüpfte Pfarrer Duft dann direkt an: Ist es im Leben nicht auch so? Mit einer flotten Aufwärtsbewegung geht es hinauf bis zum Höhepunkt des Erfolgs oder des Wohlbefindens – und dann auf einmal wieder hinab bis in die Tiefen des Misserfolgs, des Unglücks, wenn nicht gar der Depression. Was dann? Auf Gott schauen, ihm vertrauen, von dem es in Psalm 139 heißt: „von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“ Zu erfahren ist diese helfende Gegenwart des allmächtigen Gottes überall, wo wir Menschen begegnen, die in Gottes Sinn handeln, die sehen, wo´s brennt, die zupacken und helfen. Um Hilfe bitten, Hilfe leisten, Hilfe annehmen – um ein gutes, lebendiges Miteinander also soll es auch in unserem Alltag gehen. „Wir wollen aufsteh´n, aufeinander zugeh´n, voneinander lernen, miteinander umzugeh´n…“ hieß es folgerichtig im Schlusslied, und diese Gedanken könnten durchaus zu unserem Leitmotiv für mehr als eine Saison werden… wk, 27.04.2026

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Ökumenischer Gottesdienst Ottendorf

26. Dezember. Zweiter Weihnachtsfeiertag und zugleich Stephanstag. Den Stephan vor Augen (s. Foto!)  konnten wir in der Ottendorfer Kirche auch 2025 unseren schon fast Tradition gewordenen ökumenischen Gottesdienst feiern. Einen eher ungewöhnlichen Gottesdienst diesmal: umrahmt von weihnachtlichen Weisen der Veeh-Harfen, mit einem Kern von wie zu einem Kranz gebundenen persönlichen Erinnerungen von Diakon Wagenhäuser und Pfarrer Duft an Weihnachten in Kinder- und Jugendtagen sowie im Erwachsenenalter. Zeit wurde uns gegeben, Impulse daraus aufzunehmen und uns selbst zu erinnern. Sternenplätzchen durften wir knabbern. (Danke, Frau Klusch!) Das alles hat gutgetan. Noch besser freilich wäre es gewesen, wenn man danach noch ein wenig beisammen geblieben wäre und den einen oder anderen Gedanken hätte weiterspinnen  können…                                                                                                                                                                                      WK, 01.01.2026